Samstag, 10. März 2007

Geld oder Deportation

S.D.- Die Generalstaatsanwaltschaft nahm den Beauftragten der Unidad de Búsqueda de Fugitivos y Extraditables (Einheit für die Suche von Flüchtigen und Auszuliefernden) der Nationalen Drogenfahndung (DNCD) fest.
Oberstleutnant Ramón Bienvenido De la Cruz Marte und seine Komplizin, Lucy Rodríguez Pereyra, fälschten ein Urteil des Höchsten Gerichtshofs, um damit einen Dominikanischen Bürger, Rafael Paulino um RD$5 Millionen Pesos zu erpressen, weil er sonst in die Vereinigten Staaten deportiert würde.
Das Opfer der Erpressung, Rafael Alexander Mercedes Paulino, reichte jedoch bei der Staatsanwaltschaft Klage ein.
Während De la Cruz Marte in Untersuchungshaft sass, entdeckten Ermittler in seiner Jeepeta Marke BMW X5 das gefälschte Urteil vom Höchsten Gerichtshof und einen Bericht vom United States Marshal Service.
Ebenfalls fanden sie eine Pistole ohne Lizenz, Beretta Mar Prieto, Kaliber 7.65, Nummer 57187, sowie fünf Handys und einige CDs mit Konversationen des Angeklagten und des Opfers.

Air Dominicana

S.D.- Der Tourismus-Sekretär, Félix Jiménez erklärte an der Ferienmesse ITB in Berlin, dass Air Dominicana, die neue nationale Fluglinie im April 2008 ihren Betrieb mit einem Flugzeug des Typs Boeing 737-800 (maximal 189 Passagiere) beginnen wird.
Im Juni soll dann eine zweite 737-800 und im Oktober eine Boeing 767 unter dominikanischer „Bandera“ in Dienst gestellt werden.
Jiménez informierte, dass die beiden Unternehmer José Armando Bermúdez und Ricardo Hazoury sich am nächsten Mittwoch treffen, um die endgültige Konstitution des Aktienkapitals der Fluglinie zu realisieren.
Air Dominicana will mit Kurzstreckenflügen in die USA und nach Südamerika das Potenzial der „ Destination República Dominicana“ erhöhen.

Salmonellenkeime in Erdnussbutter

S.D.- Die Gesundheitsbehörden beschlagnahmten gestern mehr als 10.000 Einheiten Erdnussbutter aus den Vereinigten Staaten.
Gemäß einer Note des Gesundheits-Ministeriums infizierte, die in Georgia hergestellte und im lokalen Markt mit dem Namen "Peter Pan" vermarktete Erdnussbutter, in 33 Staaten der Vereinigten Staaten, Dutzende von Personen mit Salmonellen.
Das in Santo Domingo beschlagnahmte Produkt wird in den nächsten Tagen eingeäschert, erklärte das dominikanische Gesundheits-Ministerium, das die Bevölkerung dazu aufforderte, diese Erdnussbutter nicht zu konsumieren.

Freitag, 9. März 2007

Erneuerbare Energien „Made in Germany“ ?

Berlin.- Mehr als 12 deutsche Firmen interessieren sich für die Installation von Wind und Solarkraftwerken an verschiedenen Punkten der Dominikanischen Republik, gab der dominikanische Botschafter in Deutschland, Pedro Vergés Ciman bekannt.
Über den Betrag der Investitionen, den diese Firmen im Land machen wollen, erklärte Vergés Ciman, dass dies von den Ergebnissen der Verhandlungen abhängen wird, jedoch eine der Firmen, die sich der dominikanischen Botschaft in Deutschland genähert haben, ein Projekt mit einer Investition von ungefähr 350 Millionen Euro plant.

Santo Domingo muss Wasser sparen

Santo Domingo.- Der Direktor der Dominikanischen Körperschaft von Aquädukten und Kanalisationen von Santo Domingo (Corporación Dominicana de Acueductos y Alcantarillados de Santo Domingo, CAASD), rief die Bevölkerung auf Wasser zu sparen, weil die Trockenheit mangels Regens, die Wassermengen der Hauptversorgungsquellen verringert hat.
Er erklärte, dass die Dürre die Wasserproduktion der CAASD von 370 Millionen Gallonen um 70 Millionen täglich vermindert hat.
Der Beamte prognostizierte, dass die Situation ab nächster Woche in den Sektoren El Cacique, Manresa, Costa Brava, El Julieta, Urbanización Mar Azul, Gazcue, Ciudad Nueva, San Carlos, San Lázaro, La Esperilla, San Antón, Ensanche Primavera, Honduras, San José, El Portal, Jardines del Sur, Mata Hambre, San Jerónimo, Los Prados, Evaristo Morales und Rosmil sich noch verschlechten wird.

Waldbrand unter Kontrolle?

Sierra de Baoruco, Pedernales.- Der Forstbrand, der seit sechs Tagen in der Sierra de Baoruco wütete, „sei unter Kontrolle“, bestätigte der Direktor gegen Forst-Brände, Jerónimo Abreu, inoffizielle Informationen.
Das Feuer wurde am letzten Samstag zwischen La Canoa und La Compañía entdeckt, der Feueralarm erreichte (wie kann es anders sein) mangels Batterie im Funkgerät, erst verspätet die Forstbrigaden. Aufgrund der heftigen Winde vergrösserte sich der Brand schnell auf ein Gebiet von 30 000 Tareas (grösser als der Kanton Zürich).
Die Brände haben, nicht nur tausende Pinien und andere Bäume, sondern auch Tiere wie Leguane, Vögel, Elstern, Schlangen und andere endemische Tier und Pflanzengattungen der Zone beeinträchtigt.
Die Brandursache wird Haitianern, die illegal Holzkohle produzieren, zugeschrieben

Donnerstag, 8. März 2007

Kommentar zur internationalen Fachmesse für Reise und Touristik in Berlin

Ja, Dominikanische Republik, auch künftig kannst du damit rechnen, dass sich die Alemanes in großer Stückzahl an deinen wunderbaren Stränden grillen lassen.
Sorry, Helgoland, es werden weiterhin hauptsächlich Saufköppe und Allergiker sein, die dich heimsuchen, nicht Touris, die sich klimaschützenderweise von der Ägäis abgewandt haben.

Waldbrände in der Sierra de Baoruco

Pedernales.- In der Sierra de Baoruco tobt seit fünf Tagen ein Waldbrand, der bereits 30 000 Tareas (fast 1900 Hektar) Pinien und andere Baumbestände einschliesst.
Durch die starken Winde und Bodennebel stehen die Forstfeuerwehrbrigaden, die in einem Hubschrauber der Dominikanischen Luftwaffe aus verschiedenen Gebieten der Region Süd und Südwest eingeflogen wurden, mehr oder weniger auf verlorenem Posten.
Eine Quelle des Umwelt-Sekretariats sagte, dass nur der Regen den Brand ersticken könnte, da die Aufgabe von den horizontalen Winden verunmöglicht wird.

Blutige Proteste im Cibao

San Francisco de Marcorís.- Zwei Tote, einschließlich eines 13 jährigen Jungen, einen verletzten Polizisten und Dutzende von Verhafteten ist die Bilanz der gewaltsamen Konfrontationen, die gestern zwischen Demonstranten und der Polizei während den Protesten in SFM registriert wurden.
Die Proteste, die von politischen Organisationen und der Kirche unterstützt wurden, sollen die Regierung zwingen, die im Wahlkampf, und auch später gemachten Versprechungen, dass regionale Strassennetz zu verbessern, einzulösen.
In Navarrete und im Sektor Yagüita de Pastor de Santiago wurden bei Strassenkämpfen, mit Schüssen, selbstgebauten Bomben und Steinwürfen, einige Zivilisten, ein Journalist, zwei Offiziere der Polizei und der Polizeikommandant des Kommandos verletzt. Es wurden mehr als 20 Personen verhaftet.

Mittwoch, 7. März 2007

Dimensionen der menschenverachtenden Geschäfte

Basel.- Nach Schätzungen der Vereinten Nationen werden alleine in Europa jährlich rund 500.000 Frauen und Mädchen von Schlepperbanden in wohlhabende Länder geschleust und zur Prostitution gezwungen. Dabei profitieren die Frauenhändler von den Strukturen der globalisierten Welt. Das Geschäft mit der "Ware Frau" bringt den Händlern Milliardengewinne, die ähnlich hoch sind wie die Erträge aus dem illegalen Drogen- und Waffenhandel. Die Schweiz ist im Frauenhandel sowohl Ziel als auch Durchgangsland.

"Jährlich werden zwischen 1.500 und 3.000 Frauen unfreiwillig in die Schweiz gebracht“, schätzt das Bundesamt für Polizei. Nach Angaben der Veranstalter liegen die Herkunftsländer der Opfer von Frauenhandel in der Schweiz in aller Welt. Viele der aufgegriffenen Opfer stammten aus den GUS-Ländern und Osteuropa. Die Frauen stammen aber auch aus Lateinamerika (Brasilien, Dominikanische Republik, Kolumbien und Peru), Asien (China, Mongolei und Thailand) und Afrika (Elfenbeinküste, Kamerun, Kenia und Marokko).

"Ohne Glanz and Glamour"
Basler Ausstellung thematisiert Frauenhandel und Zwangsprostitution

Die Frauenstellen der Basler reformierten und römisch-katholischen Kirche zeigen zusammen mit dem "Frauennetzwerk 8. März" in Basel eine Ausstellung, die über Frauenhandel und Zwangsprostitution, eine neue Sklaverei, im Zeitalter der Globalisierung orientiert.
Die Ausstellung, von der Menschenrechtsorganisation Terres des Femmes Deutschland gestaltet und inhaltlich an die Situation in der Schweiz angepasst, wird vom 6. bis 14. März im Kultur- und Begegnungszentrum Union (Klybeckstrasse 95, Basel) gezeigt.
Die Öffnungszeiten sind von 9-12 und 14-17 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Rund 35 Frauengruppen und -organisationen haben in Basel den Frauenhandel zum diesjährigen Schwerpunktthema gemacht. Mit der Ausstellung und Begleitveranstaltungen über das Thema Zwangsprostitution soll die breite Öffentlichkeit sensibilisiert werden. Auch der internationale Frauentag am 8. März steht unter dem dazu passenden Motto "Arbeit ohne Recht – Frauen ohne Wahl".
Zwangsprostitution hat ihren Ursprung meist in der Armut, Perspektivlosigkeit und in den Lebensbedingungen einzelner Länder, so Agnes Leu von der reformierten Projektstelle für Frauen.

Die Ausstellung beleuchtet auf 22 Tafeln die Hintergründe und die Motive der Beteiligten – der Frauen und Mädchen, der Schlepper und Händler und ihrer Kunden. Die Ausstellungsveranstalter setzten sich ein für eine effektivere Strafverfolgung der Täter, für ein regionales, grenzüberschreitendes Netzwerk gegen Zwangsprostitution sowie den Ausbau der Beratungsmöglichkeiten wie psychosoziale Begleitung im Zeugenschutzprogramm, Einrichtung von Schutzwohnungen. Ausserdem sollten Hilfen zur Wiedereingliederung von Rückkehrerinnen in den Herkunftsstaaten finanziert werden.

Ausbau eines regionalen Netzwerkes
Zum bestehenden Netzwerk im Dreiländereck zählen die Beratungsstelle für Frauen im Sexgewerbe ALIENA (Basel) und die Aids-Hilfe beider Basel (AHbB). Die bisher einzige Opferhilfe-Einrichtung in der Schweiz ist das "FIZ Makasi" im Fraueninformationszentrum (FIZ) für Frauen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa in Zürich. Im Elsass gibt es die Beratungsstelle der "Association ESPOIR" in Colmar. Das deutsche Diakonische Werk Breisgau-Hochschwarzwald unterhält seit kurzem eigene Beratungsstellen in Lörrach, Kehl und Kirchzarten.

Barrio Seguro: weitere 100 Polizeistreifen zu Fuss

Santo Domingo.- Der Chef der Nationalen Polizei, Bernardo Santana Páez, wird zusätzlich 100 extra Streifen zu Fuß in die Kontrolle der Capital einfügen, die den Dienst in verschiedenen Bereichen der Hauptstadt verstärken sollen.
Die Streifen zu Fuß werden in strategischen Bereichen der Avenidas John F. Kennedy, Winston Churchil, Gustavo Mejía Ricard, Núñez de Cáceres, 27 de Febrero, Abraham Lincoln, Bolívar, Anacaona und Máximo Gómez arbeiten.
Auch wird man den Streifenvorsorgedienst zu Fuß in den Avenidas Tiradentes, Canoabo, Luperón, Enriquillo, José Contreras, Cayetano Germosén, Correa y Cidrón, Independencia, George Washington, erhöhen.

Motoconchos bieten Polizeichef ihre Mitarbeit im Kampf gegen die Kriminalität an

SANTO DOMINGO. - Hunderte von Motoconchistas (Motorrad-Taxifahrer) besuchten den Chef der Polizei, Generalleutnant Bernardo Santana Páez, um ihm ihre Probleme auszudrücken und bieten ihre Mitarbeit im Kampf gegen die Kriminalität in den Barrios der Hauptstadt an.
Oscar Almánzar, Präsident der Nationalen Föderation der Motoconchistas (Fenamoto), erklärte, dass viele von ihnen täglich überfallen, allein in dieser Woche wurden acht Motoconcheros Opfer von Raubüberfällen.
Er erklärte, dass die Motoconchistas oft durch die Verletzungen, die ihnen Angreifer zufügen, arbeitsunfähig sind, ihren Willen ausdrückten, Hand in Hand mit der Polizei zusammen arbeiten wollen, um der Kriminalität entgegenzusehen.
Die Motoconchistas führten an, dass sie Familienväter, ehrbare Leute sind, die von ihrer Arbeit leben.
Der Jefe de la Policia, Santana Páez verpflichtete sich, die Situation zu lösen und kündigte an, dass man am nächsten Montag einhundert Motoconchistas im Offiziers-Club der Institution empfangen wird.

Dienstag, 6. März 2007

Gabriel José García Márquez feiert 80.Geburtstag

Mit dem Roman „Hundert Jahre Einsamkeit“ (Cien años de soledad), der sich mehr als 30 Millionen Mal verkaufte, gelang ihm 1967 der Durchbruch als Schriftsteller.
1972 bekam der den Neustadt International Prize for Literature verliehen.
1982 wurde er für dieses Werk mit dem Nobelpreis für Literatur geehrt. Das Preisgeld des Nobelpreises investierte er in die Gründung einer neuen kolumbianischen Tageszeitung El Otro.

aus Wikipedia

Kläranlage für Juan Dolio & Guayacanes

Juan Dolio.- Das Exekutiv-Komitee für Infrastrukturen von Fremdenverkehrs-Zonen (Ceiztur) des Sekretariats für Tourismus und der Hotel-Verband für die Entwicklung von Juan Dolio und Guayacanes unterschrieben eine Vereinbarung für den Bau einer Kläranlage für US$ 4.4 Millionen Dollar.
Durch die Übereinkunft, vom Tourismus-Sekretär, Félix Jiménez und dem Präsidenten des Hotelverbands von Juan Dolio - Guayacanes, Luis José Asilis unterschrieben, verpflichten sich beide Institutionen, je 50% der Bau und Unterhaltskosten abzudecken.

Sonntag, 4. März 2007

Zoll versteigert Schmuggelgut

Santo Domingo.- Die Zolldirektion (DGA) kündigte die Versteigerung des von der Zollverwaltung in den letzten Monaten beschlagnahmten Schmuggelgutes an.Die Auktion wird morgen Montag, 5. März, um 10:00 in der zweiten Etage des Gebäudes der Junta Agroempresarial Dominicana (JAD), Tel. 809 563 61 78 in der C/ Euclides Morillo No.51, Arroyo Hondo, Santo Domingo, hinter Ferretería Americana, durchgeführt.

Pers. Amn: Die DGA hat in den letzten 3 Monaten fast 400 Container mit Schmuggelgut, viele mit Haushaltsgeräten und Whisky gefüllt, beschlagnahmt.

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