Sonntag, 27. September 2009

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in der Dominikanischen Republik

Es ist eine Krankheit, die durch hohen Verzehr von Salz, Fett, Übergewicht, mangelnde Bewegung und sitzende Lebensweise begünstigt wird. Übermäßiger Alkoholgenuss ist ebenfalls ein Risikofaktor.

In der Dominikanischen Republik sind schätzungsweise 20 bis 23 Prozent der erwachsenen Bevölkerung von Herz-Kreislauf-Problemen betroffen, was dazu führt, dass dies auch die Hauptursache für die Mortalität in der Bevölkerung ist.

Für Dr. Matthäus gibt das verstärkte Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen Anlass zu Besorgnis. Die Dominikanische Republik hat ein Defizit von mehr als 10.000 Herz Operationen. Es wird erwartet, dass 50 Prozent der Erwachsenen an einer Herzerkrankung sterben, sollte keine Strategie für die Bewältigung dieses Problems gefunden werden.

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) starben alleine im Jahr 2004 weltweit über 59 Millionen Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Damit wurden durch diese Krankheit mehr Menschen getötet als von jeder anderer Krankheit.

Montag, 10. März 2008

Gott schütze die Dominikanische Republik

Santo Domingo.- Überraschendes Ende des Gipfeltreffens der Rio-Gruppe in der Dominikanischen Republik: Nach harten Auseinandersetzungen reichten sich die Präsidenten von Ecuador, Rafael Correa, Kolumbien, Álvaro Uribe, und Venezuela, Hugo Chávez, die Hand und erklärten die seit einer Woche anhaltende Auseinandersetzung zwischen den drei südamerikanischen Ländern für beendet. Zuvor hatte Uribe um Entschuldigung für das illegale Eindringen auf ecuadorianisches Hoheitsgebiet gebeten und sich verpflichtet, nicht wieder die Grenzen eines der Nachbarländer zu verletzen. Auch Nicaraguas Präsident Daniel Ortega schloß sich dem Händedruck an, obwohl es nicht gelungen war, die Differenzen zwischen seinem Land und Kolumbien beizulegen.

"Durch den Dialog ist es gelungen, diesen sehr schweren Konflikt zu überwinden. Gott schütze die Dominikanische Republik, Gott schütze diesen treuen Bruder, das kolumbianische Volk, Gott schütze Ecuador, Gott schütze Lateinamerika", freute sich Rafael Correa nach dem bewegenden Augenblick. "Das war eine Entschuldigung ohne Wenn und Aber durch Kolumbien und es gibt ein Dokument, in dem es die Verpflichtung eingeht, nie wieder ein Bruderland anzugreifen", fügte der ecuadorianische Präsident hinzu.

Zuvor hatte Kolumbien anerkannt, dass es tatsächlich die ecuadorianische Souveränität verletzt hatte und den Nachbarn um Entschuldigung für das illegale Eindringen auf sein Staatsgebiet gebeten. Die Regierenden vereinbarten offiziell, dass sich solche einseitigen Aktionen nicht wiederholen sollen, sondern dass dem Dialog und der politischen Verständigung der Vorrang gegeben werden soll. Uribe konnte von den Staatschefs aus ganz Lateinamerika, die praktischa alle das Verhalten der Regierung in Bogotá kritisiert hatten, zur Bildung einer Gruppe befreundeter Staaten bewegt werden, die als Vermittler für ein humanitäres Abkommen in Kolumbien wirken sollten. Kolumbien verweigert auch weiter die Anerkennung der nicaraguanischen Souveränität über die Inselgruppe von San Andrés. Trotzdem erklärte Nicaraguas Präsident Daniel Ortega, der Abbruch der diplomatischen Beziehungen sei nun gegenstandslos geworden.

Wie der lateinamerikanische Nachrichtensender TeleSur berichtet, war für den überraschend positiven Ausgang des Gipfeltreffens vor allem die Haltung des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez entscheidend. In seinem Redebeitrag hatte sich Chávez von den aufgeheizten Redebeiträgen des Tages abgesetzt und zur Versöhnung und Besinnung aufgerufen, um die regionale Stabilität nicht zu gefährden. "Der Konflikt ufert aus, seht die Bedrohung, die das für den Frieden, für die Region bedeutet", warnte Chávez und fuhr fort: "Suchen wir den Weg des Friedens, weg von der Möglichkeit weiterer Kriege".

Damit hatte Chávez den ersten Schritt raus aus der Krise getan, ohne inhaltlich Standpunkte aufzugeben: "Dahinter steckt die US-Regierung, das Kriegstreiben des Imperiums, man muß das so sagen. Es gibt ein Interesse des kriegerischen Flügels der US-Regierung, dass dieser Krieg nicht endet", kritisierte er mit Blick auf den seit Jahrzehnten andauernden Bürgerkrieg in Kolumbien.

Sowohl Chávez als auch Correa betonten in ihren Reden, dass die Anschuldigungen Kolumbiens über angebliche Beziehungen zur FARC falsch seien und ihre Beteiligung an humanitären Initiativen immer auf Bitten kolumbianischer Präsidenten zurückgegangen war. Chávez sagte, dass ihm auch im Falle schwererer Anschuldigungen noch nie jemand angedroht habe, ihn vor den Internationalen Strafgerichtshof zu bringen, "ohne einen einzigen Beweis in der Hand" zu haben. Der venezolanische Präsident betonte, dass er die Guerrilla nicht für Terroristen halte. Es seien "aufständische Bewegungen, die den Status kriegführender Parteien haben sollten".

"Was ich zu finanzieren geholfen habe waren wirtschaftliche Aktivitäten in Kolumbien", sagte Chávez und erinnerte an die internationale Gaspipeline, die 1,5 Milliarden Dollar gekostet hatte und Ende vergangenen Jahres gemeinsam von Chávez, Correa und Uribe eingeweiht worden war.

Nach den mehrstündigen Auseinandersetzungen bekam das Gipfeltreffen eine unerwartete Wendung und schließlich seinen positiven Ausgang, als der Gastgeber des Gipfels, Leonel Fernández, Präsident der Dominikanischen Republik, den versöhnlichen Ton von Chávez' Rede nutzte, um die Länder Südamerikas dazu aufzurufen, den Geist der Versöhnung in die Tat umzusetzen. "Hier wollen alle Frieden, hier wollen alle mit Kolumbien, mit Ecuador, mit Venezuela, mit allen zusammenarbeiten, damit wir tatsächlich in den besten Beziehungen zueinander leben können, in harmonischen, herzlichen, freundschaftlichen Beziehungen", sagte er. Daraufhin erhob sich Uribe und reichte Correa die Hand. Dann durchschritt er den großen Saal des dominikanischen Außenministeriums und reichte auch Chávez die Hand, während alle anderen Anwesenden Beifall klatschten.

Correa dankte "zwei besonders bewundernswerten Frauen, die für mich ein lebenslanges Vorbild sein werden": der kolumbianischen Senatorin Piedad Córdoba und der Mutter von Ingrid Betancourt, Yolanda Pulecio, die zu dem Treffen hinzugekommen waren.

"Hier gibt es nur einen großen Verlierer: die United States of America", sagte Chávez nach dem Ende des Gipfels. Die US-Regierung habe ein Ende der Integration des amerikanischen Kontinents angestrebt und sei damit gescheitert. Er kündigte an, die Wirtschaftsbeziehungen mit Kolumbien wieder aufzunehmen und einen Abzug der verstärkten Truppen an der Grenze zu Kolumbien zu prüfen. Das bei dem Gipfeltreffen erreichte Abkommen sei "historisch", da alle Mitgliedsstaaten der Rio-Gruppe sich verpflichtet haben, künftig kein benachbartes Gebiet mehr zu verletzen. Er rief dazu auf, weiter für den Frieden in Kolumbien zu arbeiten, wozu für ihn auch ein humanitäres Abkommen über einen Gefangenenaustausch zwischen der Guerrilla und der Regierung in Bogotá gehöre.



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Montag, 25. Februar 2008

Testfahrt der Metro "en Vivo"




Metro besteht erste Tests

Santo Domingo. - Die Metro von Santo Domingo bestand gestern mit mehr als 300 Passagieren und 40 km/h auf der Strecke von Villa Mella bis zum Centro de Los Héroes, in ungefähr 16 Minuten und ohne Probleme, ihren ersten Belastungstest.

Foto: Station La Isabela

Passagierjet fliegt erstmals mit Biosprit

Premiere in der Luftfahrtgeschichte: Erstmals ist am Sonntag ein Passagierflugzeug mit Biosprit geflogen.
Der Flug der Boeing 747 der britischen Fluggesellschaft Virgin Atlantic soll zeigen, dass Biotreibstoffe weniger klimaschädliches CO2 in die Atmosphäre blasen als herkömmliches Kerosin. «Dieser Durchbruch wird Virgin Atlantic dabei helfen, früher als erwartet Flugzeuge mit sauberem Sprit zu fliegen», erklärte Unternehmenschef Richard Branson.

«Dieser Demonstrationsflug wird uns wichtige Erkenntnisse liefern, die wir nutzen können, um unsere CO2-Spuren zu reduzieren», sagte er. Kritiker sahen in dem Testflug von London Heathrow nach Amsterdam Schiphol dagegen vor allem einen Werbegag Bransons und verweisen darauf, dass Wissenschaftler Zweifel am ökologischen Nutzen von Biotreibstoffen haben. Bis die Daten des Fluges analysiert sind, werden nach Angaben von Virgin Atlantic noch Wochen vergehen. Für den Flug am Sonntag nutzte die Boeing 747 in einem ihrer vier Tanks ein Gemisch aus Kokos- und Babassu-Öl.

Quelle: AP

Sonntag, 17. Februar 2008

Überfallmässige Räumung des Hotels Cacao Beach

Las Terrenas, Samaná.- Auf illegale weise räumten am Freitag ein Gerichtsvollzieher in Begleitung von 70 Militärs und bewaffneten Zivilisten, das Hotel Cacao Beach & Casino in las Terrenas. (acción irregular de desalojo)
Auf gewaltsame Weise wurden alle Touristen und das Personal, (einige der Angestellten wurden von den Invasoren physisch misshandelt) wortwörtlich auf die Strasse gesetzt, dann raubten sie alle Kassen des Hotels und des Casinos aus und eigneten sich alles, was nicht niet und nagelfest war, (Inventar etc.)an.
Leider weiss ich nicht mehr über den Fall, werde aber am Ball bleiben.

http://www.elnuevodiario.com.do/app/article.aspx?id=91062

Mittwoch, 31. Oktober 2007

Schwimmende Brücke in Bedrängnis


Mittwoch, 26. September 2007

Karen


Ohne Worte

Dienstag, 31. Juli 2007

Ohne Worte


Mittwoch, 25. Juli 2007

One Laptop Per Child

One Laptop Per Child (OLPC) hat die nächste Hürde genommen: Die Massenproduktion der XO-Laptops wurde zu Wochenbeginn gestartet. Die Auslieferung der Rechner wird voraussichtlich im Oktober und damit einen Monat später als ursprünglich geplant beginnen. OLPC will Kindern in Entwicklungsländern kostengünstige Laptops bieten.
Derzeit betragen die Kosten für einen Laptop um die 175 US-Dollar. Die Kosten sollen im Laufe des nächsten Jahres auf unter 100 US-Dollar sinken. Im Oktober sollen drei Millionen der Geräte produziert worden sein, die dann von den Behörden der teilnehmenden Länder an die Kinder ausgeliefert werden sollen. Folgende Länder nehmen derzeit am OLPC-Projekt teil: Ägypten, Argentinien, Brasilien, Costa Rica, die Dominikanische Republik, Griechenland, Kambodscha, Lybien, Nigeria, Pakistan, Peru, Ruanda, die USA und Uruguay.
Das von Nicholas Negroponte initiierte Nonprofit-Projekt OLPC hat es sich zum Ziel gesetzt, Kindern, die ansonsten nicht die finanziellen Möglichkeiten hätten, die Möglichkeit zu bieten an einen günstigen Rechner zu gelangen. Unterstützt wird das Projekt unter anderem von AMD, welches den Prozessor liefert und Red Hat, das für das Betriebssystem und die Oberfläche „Sugar“ verantwortlich ist. Hinzu kommen weitere Unternehmen, wie Google, Brightstar, News Corp. und Nortel, die das Projekt finanziell unterstützen.Die Laptops sind so konstruiert, dass sie widerstandsfähig sind und auch bei extremen Umweltbedingungen funktionieren. Der Monitorbild ist auch bei direkter Sonneneinstrahlung zu lesen und in Umgebungen, in denen es keinen Strom gibt, kann auf Solarenergie zurückgegriffen werden.Bevor die Rechner ausgeliefert werden, sollen die "XO B4" genannten Laptops noch von Entwicklern und Hardware-Spezialisten ausgiebig getestet werden. In einigen Pilot-Schulen sind die Laptops laut Angaben von OLPC bereits im Einsatz.

Dienstag, 24. Juli 2007

Stromdiebstahl wird offiziell strafbar!!!

Santo Domingo.- Die Abgeordnetenkammer hieß gestern Abend die Modifikationen zum Allgemeinen Elektrizitätsgesetz gut, welches den Stromdiebstahl kriminalisiert und legte Sanktionen gegen die Stromverteillenden Firmen fest, wenn ernste Fehler festgestellt werden.
Das Gesetz bestraft den Diebstahl von bis zu 1kwh mit drei bis fünf Tagen Gefängnis und Geldstrafen von drei bis fünf minimalen Löhnen oder beiden Strafen zugleich.
Ab 100kwh unterschlagener Energie gilt die Höchststrafe mit 3 Jahren Gefängnis und Bussgeldern zwischen 320 und 5000 Mindestlöhnen.

Donnerstag, 19. Juli 2007

Hotel-Flop der Woche

Eine tropfende Klimaanlage, ein Loch in der Decke und Sandflöhe im Bett: FOCUS Online stellt die schlimmsten Hotelausreißer vor, diese Woche den
„Occidental Carribean Village Club on the Green“
Das Gute an Hotelbewertungs-Portalen ist, dass User selten ein Blatt vor den Mund nehmen. Das Schlechte: Sie können furchtbar ungerecht sein. Aber das macht ja auch den Reiz dieser Art der Hotelkritiken aus. Im Falle des Hotels „Occidental Carribean Village Club on the Green“ an der Playa Dorada (Dominikanische Republik) meint man, es handle sich bei der 3-Sterne-Anlage um zwei unterschiedliche Hotels.

So lobt User „Zeynel“: „Für junge Leute, die Karibikflair gut und günstig genießen wollen, ist dies der optimale Ort. Das gesamte Personal war ausnahmslos freundlich und hilfsbereit. Das Essen im Restaurant war vielfältig und immer frisch zubereitet. Zimmer: Für ein paar Pesos Trinkgeld wurde man vom Reinigungspersonal sehr zuvorkommend behandelt.
Aber User „Angelika“ schimpft: „Schon zum Frühstück musste man sich Besteck und Tassen selbst zusammensuchen, genauso beim Abendessen. Zu Beginn gab es nur Pappbecher, sogar für den Tischwein. Es ist uns dafür öfter passiert, dass uns, während wir etwas holten, der Tisch abgeräumt wurde! Essen wenig abwechslungsreich. Animation am Pool tagsüber unerträglich. Abendanimation schauderhaft. Restaurant Miranda– lieblose Massenabfertigung.
“ Nur gut, dass es noch einen anderen Pool gab, wo es ruhiger war. Allerdings fehlte dort eine Bar mit Getränken.

So unterschiedlich können Gästebewertungen sein. Dennoch muss es sich bei dem „Occidental“ angesichts einer mäßigen Weiterempfehlungsrate von 40 Prozent um einen Hotel-Flop handeln. Die Kritiker dieser 336 Zimmer großen All-inclusive-Anlage sind sich einig, dass zwar das Personal ausnehmend nett ist, aber der Rest ziemliche Mängel aufweist.

Unter der Überschrift „Einmal und nie wieder“ haben „Sandra und Thomas“ fast einen kleinen Roman über die Defizite des Hotels verfasst: „Im Badezimmer konnte man durch die Decke schauen, die Lampe kam fast angeflogen, und es roch fürchterlich muffig. Hatten demzufolge einen Zimmerwechsel. Das zweite Zimmer sah rein optisch nicht schlecht aus, aber bei näherem Hinschauen waren Schimmel und Flecken im Badezimmer, die bei zunehmenden Regenschauern wuchsen und wuchsen. Kakerlaken besuchten uns auch, und Sandflöhe haben uns nachts im Bett bei Laune gehalten. Essen war naja. Nicht wirklich viel Abwechslung. Animation konnte man voll vergessen, jeden Abend dasselbe. Toller Urlaub!“

Diethylenglycol-Zahnpasten: Nach der Dom. Rep. jetzt auch in Europa

Brüssel.- Die Gesundheitsbehörden der EU-Länder fahnden nach verseuchter Zahnpasta, die mit Frostschutzmittel versetzt ist. Es handelt sich um gefälschte Produkte, die in China hergestellt wurden und nun den Weltmarkt überschwemmen.
In Spanien wurden bereits 200 000 und in Südtirol 20 000 Tuben gefälschter "Colgate"- und "Aloe"- Zahnpasta sichergestellt, in England fand man Frostschutzmittel in "Sensodyne"-Tuben.
Verhökert wird die in China produzierte Ware meist auf Flohmärkten. Massenweise gelangten die Plagiate auch auf den US-Markt, nach Panama, in die Dominikanische Republik , Japan und Kanada.
Vor allem in den USA hat der Zahnpasta-Skandal hohe Wellen geschlagen. Dort fordert die Bundesgesundheitsbehörde die Bürger bereits seit Wochen auf, Zahncreme made in China wegzuschmeißen, nachdem in mehreren Supermärkten Tuben mit der Chemikalie Diethylenglykol in gesundheitsschädigender Dosis aufgespürt wurden.
Seit Montag dieser Woche sind auch die deutschen Behörden alarmiert, bestätigt Jochen Heimberg vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL): "Wir suchen nach den Vertriebswegen". Produktfälschungen seien zwar kein neues Problem, aber im Hygienebereich wie der Zahnpflege noch nicht vorgekommen. "Hier sind eigentlich die Gewinnspannen viel zu niedrig", so Heimberg. Zumal die Tuben auch noch 50 Cent billiger als die Originalware verkauft werden.
Das verwendete Frostschutzmittel Diethylenglycol wird zugesetzt, um die Zahnpasta dickflüssiger zu machen. Eine Gesundheitsgefahr bestehe vor allem für Kinder, Schwangere und Kranke, teilten die EU-Behörden mit. Das Mittel könne Schwindel, Erbrechen sowie Nieren- und Leberschäden verursachen - allerdings nur, wenn die Zahnpasta auch geschluckt werde. Vor rund zwanzig Jahren war Glycol auch in österreichischen Weinen gefunden worden.
Seit Chinas Fälscher auch den Arzneimittel-Markt im Auge haben, schrillen weltweit die Alarmglocken. In Panama starben 385 Menschen an dilettantisch hergestelltem Hustensaft. Auch deshalb will EU-Verbraucherkommissarin Meglena Kuneva das Problem auf einer Reise nach China Ende der Woche dort auf den Tisch bringen. Kuneva werde Peking deutlich machen, dass es aus EU-Sicht "keine Kompromisse bei der Produktsicherheit gebe", sagte eine Sprecherin.
mehr dazu: Dominikanische News vom Samstag, 26. Mai und Donnerstag, 31. Mai 2007

Dienstag, 17. Juli 2007

Piloten drohen Ferienfliegern mit Streiks

Berlin - Beim Düsseldorfer Ferienflieger LTU drohen Streiks in der Haupturlaubszeit. Die Pilotengewerkschaft hat bei der Airline nach dem Scheitern der turnusmäßigen Tarifverhandlungen die Urabstimmung über einen Streik eingeleitet. Stimmen bis zum Ablauf der Frist am 6. August mindestens 70 Prozent der befragten Flugzeugführer für Kampfmaßnahmen, könnten auch große Reiseveranstalter unter dem Ausstand leiden. Die Langstrecken-Gesellschaft fliegt deren Gäste unter anderem nach Thailand, Kuba oder in die Dominikanische Republik.
Ein mehrtägiger Streik bei LTU würde das Unternehmen nach Ansicht von Chef Jürgen Marbach ruinieren. "Nach den Jahren der Krise haben wir nicht mehr die wirtschaftlichen Reserven, um einen mehrtägigen Streik durchzustehen", sagte Marbach. Die Piloten wollen nach Angaben von Marbach sechs Prozent mehr Lohn sowie Zugeständnisse bei der Arbeitszeit, die einer weiteren Lohnerhöhung um sieben bis acht Prozent entsprechen. LTU habe drei Prozent mehr Lohn angeboten. Air Berlin will die seit vielen Jahren kriselnde LTU für 140 Mio. Euro plus Schulden übernehmen. Das Bundeskartellamt prüft die Übernahme noch.